Ablaichbürsten zur Koi Zucht

Mit Ablaichbürsten Koi selber züchten

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Was ist eine Ablaichbürste?

Eine Ablaichbürste hat einen Durchmesser von etwa 15 cm und ist zwischen 1 und 1,5 Meter lang. In der Mitte der Bürste befindet sich ein dünner, geflochtener Draht, an dem die Borsten befestigt sind. Die meisten Ablaichbürsten haben an einem Ende eine Öse an der sich eine weitere Bürste anhängen lässt. Die Borsten bestehen aus einem weichen und flexiblen Material, damit sich die Koi nicht verletzen.

So funktioniert die Koi Zucht mit Ablaichbürsten

In der Natur legen die weiblichen Koi Ihre Eier in Ufernähe in Wasserpflanzen ab. Ablaichbürsten simulieren diese Pflanzen und werden daher auch in Ufernähe angebracht. Ein Vorteil der Ablaichbürsten ist die Vermeidung von Pilzinfektionen. Auf Wasserpflanzen sind oft Plizkulturen zu finden, die sich beim Balzspiel auf die Koi übertragen können. Ablaichbürsten sind dagegen leicht zu reinigen und zu handhaben.

Ablaichbürsten unterstützen das Balzspiel und den Ablaichvorgang

Koi werden instinktiv zur Eiablage angeregt, wenn eine passende Umgebung mit Wasserpflanzen vorhanden ist. Diese werden durch die Ablaichbürsten simuliert. Beim Balzspiel stößt der männliche Koi das Weibchen mehrmals mehr oder weniger unsanft in die Flanken. Hierdurch wird das Weibchen zur Eiablage stimuliert und stößt die Eier aus. Ein Koi-Weibchen kann bis zu 1,5 Millionen Eier ablegen.
Die Eier bleiben an den Wasserpflanzen oder eben den Ablaichbürsten heften. Nach dem Ablaichen befruchtet das Mänchen die Eier mit seinem Samen.

Einfache Entnahme nach dem Ablaichen

Ist die Eiablage nach dem Balzspiel und dem Ablaichvorgang erfolgt, lässt sich die Ablaichbürste mit dem Fischlaich im Gegensatz zur Wasserpflanze ganz einfach aus dem Teich entnehmen und in den Aufzuchtbehälter geben.

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